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Veranstaltungen Innovationskunst

„Weltmarktführer Innovation Day”: Digital Health im Fokus

Auf dem „Weltmarktführer Innovation Day” treffen sich am 21. September Wirtschaft, Industrie und Forschung

in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle.

Wenn es um die Digitalisierung der Medizin geht, spielt die Metropolregion Nürnberg ganz vorne mit: Die
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) genießt im Bereich der Medizintechnik internationales
Renommee genauso wie lokale Unternehmen – ob Branchenriese oder Start-up. Initiiert von FAU,
Sparkasse Erlangen und Universitätsbund Erlangen-Nürnberg werden auf dem „Weltmarktführer Innovation
Day” am Dienstag, 21. September 2021, Entscheidungsträgerinnen und -träger aus Wirtschaft, Industrie
und Forschung über Digital Health austauschen.


Nach dem großen Erfolg des ersten „Weltmarktführer Innovation Days” im vergangenen Jahr, laden Wirtschaftswoche
und Handelsblatt im September erneut Innovatorinnen und Innovatoren nach Franken ein – in diesem Jahr
mit dem Fokus auf Digital Health. „Wenn es um Digital Health geht, sind die FAU und die Metropolregion Nürnberg
der Place-to-be – gerade auch international“, sagt FAU-Präsident Joachim Hornegger: „Durch das Medical
Valley, ein starkes Netzwerk zwischen Universität, Universitätsklinikum Erlangen sowie mehr als 500 Unternehmen
aus der Medizintechnik- und Gesundheitsindustrie, werden hier in der Region Innovationen im Bereich Digital
Health vorangetrieben. Völlig zurecht ging der KI-Gesundheitsknoten der Hightech Agenda Bayern aufgrund
ihrer Kompetenzen an die FAU.“
„Wir freuen uns, dass der von uns angestoßene „Weltmarktführer Innovation Day” auch 2021 wieder in Erlangen
stattfindet“, sagt Johannes von Hebel, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach.
„Gerade in den Bereichen Gesundheit und Medizintechnik sind Erlangen und die ganze Metropolregion
ein international führender Cluster. Erlangen ist daher prädestiniert für diese Veranstaltung. Durch die Unterstützung
des „Weltmarktführer Innovation Days” fördern wir Wissenschaft und Wirtschaft in der Region und ergänzen
damit unser gesellschaftliches Engagement vor Ort.“


Hochkarätiges Programm rund um die Digitalisierung der Medizin


Nach der Eröffnung durch Beat Balzli, Chefredakteur der WirtschaftsWoche, und Prof. Dr. Joachim Hornegger,
Präsident der FAU, erwartet die Besucherinnen und Besucher ein hochkarätiges Programm, das die ganze
Bandbreite von Digital Health abdeckt: Gesundheitsminister Jens Spahn ist als Keynote-Speaker ebenso dabei
wie die CEOs von Datev und Siemens Healthineers, Dr. Robert Mayr und Bernd Montag, Dr. Michael Boehler von
Biontech, FAU-Alumnus Dr. Jan Kautz von NVIDIA, das Unternehmen, das den Grafikprozessor erfunden hat, sowie
Prof. Dr. Peter Dabrock, Leiter des Lehrstuhls für Systematische Theologie (Ethik) an der FAU und ehemaliger
Vorsitzender des Deutschen Ethikrats. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hat Bayerns Ministerpräsident
Dr. Markus Söder übernommen.

Erlangen als KI-Gesundheitsknoten


Um die Digitalisierung der Medizin weiter voranzutreiben und zu erforschen, hat die FAU im vergangenen Jahr
das Department Artificial Intelligence in Biomedical Engineering (AIBE), das den Kern des KI-Gesundheitsknotens
Erlangen bildet, gegründet. Dort arbeiten Forscherinnen und Forscher aus der den Ingenieur- und Naturwissenschaften
sowie der Medizin Hand in Hand, um den großen Herausforderungen im Umfeld digitaler Gesundheitsvorsorge
mit kreativen Ideen zu begegnen. Passend dazu wird KI-Forscher Prof. Dr. Björn Eskofier auf dem
Innovation Day erklären, wie künstliche Intelligenz das Gesundheitswesen verändern wird und welche Chance sie
der Gesellschaft und jedem einzelnen von uns bietet. Katharina Jäger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am AIBE,
wird einen Einblick in das Projekt „Smart Start“ geben: Im Rahmen dieses Projekts erforscht ein interdisziplinäres
Team vom AIBE und der Frauenklinik Erlangen digitale Lösungen, um die Schwangerenvorsorge zu verbessern
und zu vereinfachen. Sensorische Anwendungen wie Fitness-Tracker und Smartwatches finden heute vielfach
Einzug in den Alltag. Das Projekt untersucht, wie diese Techniken sowie daraus gewonnene Daten im Rahmen
der regulären Schwangerschaftsvorsorge verwendet werden können. (Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.fau.de/2020/02/news/wissenschaft/smart-durch-die-schwangerschaft/)

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