Zum Hauptinhalt springen
AmbergInnovationskunst

„The Impulse“ in Amberg erhält Signet Bayern barrierefrei

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales verleiht dem Siemens-Besucherzentrum „The Impulse“ in Amberg das Signet Bayern barrierefrei.

Amtschef Dr. Markus Gruber überreichte die Auszeichnung bei einem offiziellen Besuch vor Ort. In der Begründung heißt es, im Neubau sei Barrierefreiheit über die gesetzlichen Maßnahmen hinaus verwirklicht.   

Ende April 2021 eröffnete Siemens sein neues Besucherzentrum „The Impulse“ für Kunden, Mitarbeiter und Partner aus Forschung, Technologie und Hochschulen. Als Showroom für Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien sowie intelligente elektrische Infrastruktur und als Labor für digitale Anwendungen zeigt es in einem hochmodernen, digital geplanten Gebäude Besuchern aus aller Welt Konzepte, Produkte und integrierte Lösungsansätze für die Zukunft der autonomen Fertigung.

„Von Anfang an wurden beim Bau barrierefreie Zugänge zur freien Nutzung für alle Besucher – ob mit oder ohne Behinderung – eingeplant und umgesetzt“, erklärte Markus Siegert, Leiter des Besucherzentrums, bei einer Tour durch die Ausstellung. So sind alle Zugänge inklusive Aufzüge mit automatischen Türen ausgestattet und ebenerdig erreichbar, Vereinzelungsanlagen wie beispielsweise Drehkreuze sind auch für Rollstuhlfahrer passierbar, für Hörgeschädigte gibt es optische Alarmierungssysteme bei Brandalarm und für Menschen mit Sehbeeinträchtigung sind die Treppenstufen mit kontrastreichen Markierungen gekennzeichnet. Im Parkbereich gibt es getrennte Stellplätze für Menschen mit Behinderung, die zum Teil auch mit E-Ladesäulen ausgestattet sind. Über das gesetzliche Maß hinaus setzt „The Impulse“ auf zusätzliche digitale Hilfseinrichtungen wie mobile Bedienvorrichtungen für die Einstellung der Raumfunktionen. Für Hörbeeinträchtigte überträgt eine portable induktive Höranlage akkustische Informationen etwa während einer Führung direkt (induktiv) in das Hörgerät. Alle Ausstellungs- und Demostationen werden durch Audioguides unterstützt. Ebenso sind alle gezeigten Videos untertitelt. Rollstuhlfahrende, für die ein direkter Blick auf Ausstellungsobjekte nicht möglich wäre, können ein Tablet nutzen, das alle Informationen vermittelt. Ebenso sind auch die Selbstversorgungsstationen wie Kaffeemaschinen und das Raumfunktionssteuerungspanel abgesenkt und somit für alle Gäste eigenständig zu erreichen.“

weiter lesen...

Lade Daten Loading...